Pädagogische Zielsetzung

Die Entwicklung in unserer Gesellschaft geht auch im Bezug auf die Kinder immer mehr in die Richtung der Vereinsamung. Dieser Trend wird maßgeblich durch den Computer bestimmt, der für sich genommen keine Bedrohung darstellt. Die Realität wird immer stärker nur noch virtuell erlebt. Es ist der Umgang mit dem Computer. Das Internetkaffee soll da Abhilfe schaffen.

Da aber im Inneren eines jeden Menschen ein Verlangen nach Zuneigung, Liebe, Geborgenheit und Glück vorhanden ist, sehen wir an dieser Stelle den Punkt, an dem wir mit unserem Angebot ansetzen möchten.

Dort, wo Alles davon schwimmt, will KINDERLAND einen Halt bieten.

Dort, wo jeder egoistisch nur an sich denkt, will KINDERLAND Gemeinschaft bieten und leben. Dort, wo bedingt durch die Gegenwärtigkeit des Arbeitsmarktes soziale Spannungen auftreten, will KINDERLAND über die Kinder auch die Eltern erreichen und somit die Gemeinschaft zwischen Eltern, Kindern, Schule und Kirchgemeinde fördern helfen.

Wir wollen im KINDERLAND gemeinsam mit den Eltern und der Schule die Kinder zu lebensfrohen, selbstständigen und ehrlichen Menschen erziehen.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die zunehmende Drogenproblematik. Einige, an denen die Entwicklung vorüber gegangen ist, denken, dass es so etwas in unserem Ort nicht gibt. Weit gefehlt.

Auch und gerade da müssen wir im KINDERLAND den Kindern rechtzeitig helfen. Das schafft man nicht durch einfach ausgesprochene Verbote. Es gilt ein Gegengewicht zu schaffen. Angebote für die Kinder im KINDERLAND zu haben, die sie wirklich interessieren. Kinder stark machen gegen Drogen sollte mehr sein als nur irgend ein Slogan.

Kinder dürfen nicht, egal in welchen Abhängigkeiten aufwachsen, wenn sie sich frei entwickeln sollen. Sie brauchen also keine Verbote, sondern Gebote.

Gebote hinter deren Erfüllung auch Verheißungen stehen. Das bietet der persönlich gelebte Glaube der im KINDERLAND erlebbar wird.

Akzeptanz untereinander und die gegenseitige Achtung der verschiedenen Altersgruppen und Geschlechter werden genauso gefördert wie die Anhebung der schulischen Leistungen durch gegenseitiges Helfen der Kinder untereinander.

Der Wissensvermittlung wird ein beachtlicher Teil der Zeit im KINDERLAND zugedacht. Alles Andere wird in den Angeboten beschrieben.