Ein ganzes Dorf in Feierstimmung

Am vergangenen Samstag feierten die Coppanzer im Kirchspiel Magdala (Suptur Jena), ihre erste Heilige Taufe in ihrer neu sanierten Kirche. Zwar fehlt noch der letzte Pinselstrich, und auch der Weihegottesdienst mit Altbischof Roland Hoffmann steht noch aus, aber gefüllt war sie schon jetzt bis auf den letzten Platz. Grund war eine „Traufe“ - Trauung und Taufe - von Melissa Kötschau und Uwe Hempel-Kötschau mit ihrem Töchterchen Celina-Marie. Beide, er gelernter Koch und sie gelernte Köchin, lernten sich auf dem Weg in die Werksküche kennen. In seiner Traupredigt ging Pfarrer Krautwurst auf den nötigen Respekt und die notwendige Akzeptanz der Gläubigen ein. „Der Glaube ist eine unbeschreibliche Kraft, die dem Leben erst die richtige Würze und dem Leben unbeschreibbaren Geschmack verleiht.“

Nach dem „Ja-Wort“ vertrauten beide ihre Tochter in der Heiligen Taufe dem Schutz Gottes an. Die letzte Trauung geht ins Wendejahr zurück. Einen richtigen Taufstein gibt es in der Kirche nicht, ein Tauftisch soll nun einen richtigen Aufsatz bekommen, denn weitere Taufen und eine Hochzeit sind für das kommende Jahr bereits angemeldet. Das Dorf erfährt in dieser Zeit vielfältigen Nachwuchs und ein lebendiges Gemeindeleben.