Horst und Irmgard Bergter feierten die Eiserne Hochzeit in der Schorbaer Kirche

DAm Sonntag dem 17. Februar - auf den Tag genau vor 65 Jahren - gaben sich Horst und Irmgard Bergter, geb. Krieg aus Schorba das Ja-Wort. In einem Festgottesdienst erinnerte Pfarrer Martin Krautwurst in seiner Predigt an die bewegte Zeit ihrer Heirat. In Deutschland war Krieg, 1943 zeichnete sich bereits eine Wende ab, aber Horst Bergter, damals 22 Jahre jung, wurde nach Afrika abkommandiert. Am Tag vor der Abreise kam seine Braut nach Reutlingen gereist und beide gingen kurz entschlossen den Bund fürs Leben ein.

Statt mit der Familie feierte das junge Paar bei Regenwetter mit der Kompanie, ehe in der Nacht der Krieg beide für lange Zeit trennte. Erst Ende 1947 kamen beide nach einer langen Zeit der Trennung durch Krieg und Gefangenschaft wieder zusammen. Am 1. Weihnachtsfeiertag traten beide vor den Traualtar in der Buchaer Kirche und empfingen dankbar Gottes Segen. Dass die Ehe gesegnet war, zeigt die große fröhliche Familienrunde, welche mit dem Jubelpaar in geselliger Runde in der wunderschön geschmückten Kirche das seltene Fest feiern konnte. Neben ihren drei Kindern und 7 Enkel mit Partnern zählen die „Eisernen Brautleute“ bereits 7 Urenkel, das Jüngste ist erst 14 Tage alt.