Italien ruft - Magdalaer Jugendfreizeit ins Land der (Welt)-Meister

Das Magdalaer Pfarrhaus gleicht einem Bahnsteig. Rund 60 Koffer und Taschen liegen im Flur, Eltern verabschieden sich von ihren Kindern und die Betreuer beginnen mit dem verladen des Reisebusses. Die Junge Gemeinde von Magdala und Bucha startete am Sonntagabend zu ihrer Jugendfreizeit in die Toskana nach Italien. Mit 34 Jugendlichen und Betreuern ist Pfarrer Martin Krautwurst nun für 14 Tage unterwegs. „Wir wollen das Land des Weltmeisters und seine Leute kennen lernen. In Italien wohnen wir in einer Art Feriendorf mit Jugendlichen aus anderen Nationen. Hier können die Jugendlichen ihre Sprach- und Sportkenntnisse trainieren, Vorurteile abbauen und Sitten und Bräuche der Nachbarn in Europa kennen lernen.“ Seit 6 Jahren haben die Jugendfreizeiten im Magdalaer Kirchspiel eine gute Tradition. Kroatien, Holland, Schweden, Ungarn und Griechenland zählen unter anderem zu den bisherigen Reisestationen. Zwar wird die finanzielle Förderung immer schwieriger, aber solange es geht und sich genügend Betreuer finden wird weiter geplant. Mit Franziska Wiegand weiß Pfarrer Krautwurst eine erfahrene Betreuerin an seiner Seite. Franziska begleitete bisher alle Jugendfreizeiten, früher als Jugendliche jetzt als Erwachsene. In Holland lies sie sich sogar in der Nordsee von ihrem Pfarrer taufen und feierte bei stürmischer See mit der Jungen Gemeinde am Strand ihre Taufe.