Braungebrannt, gut erholt und mit tollen Erfahrungen kommen die Jugendlichen von ihrer diesjährigen Jugendfreizeit von der polnischen Ostseeküste zurück

Der Hotelchefin vom Mirow-Art-Hotel in Rewal standen die Tränen zum Abschied in den Augen. Normalerweise beherbergt sie nur Familien oder Einzelpersonen in ihrem kleinen Haus. Doch in diesem Jahr nahm sie für zwei Wochen 30 Jugendliche aus der Magdalaer Kirchgemeinde auf. Zum Tag der Ankunft war ihr und ihren Mitarbeitern die Skepsis ins Gesicht geschrieben. Die Mitarbeiter stellten sich gut auf die deutsche Gruppe ein. Für die Zeit am Strand und für die Ausflüge wurden Verpflegungspakete geordert. Torte zum Kindergeburtstag bestellt, Bundesliga für die Fußballfans eingerichtet und zusätzliche Getränke und anderes mehr organisiert. Am Abend wurden polnische Leckerein und Spezialitäten serviert. Mit den Worten: „die Kinder singen so schön, diese Menschen sind freundlich und lebendig…“, setzte sie sich mit ihren Kolleginnen zur Andacht mit in den Abendkreis. Polnische und deutsche Vokabeln machten die Runde. Englisch und russisch halfen dort aus, wo Sprachbarrieren entstanden. Für die deutschen Jugendlichen waren es schöne und erholsame Tage in Rewal, einem er typischen Urlauberorte an der polnischen Ostseeküste. Hier fahren früh morgen die Schiffe zum Fischfang aus, den Fisch gibt es dann frisch geräuchert an einem der vielen Stände zu genießen. Die Kontakte im Haus, am Strand und unterwegs zu den Ausflügen prägten und verbanden. Schon am ersten Tag kamen polnische Jugendliche auf die Magdalaer zu. Man traf sich am Strand oder tanzte am Abend in einem der Strandlokale. Mit einem Schmalspurbahn, dem Piratenboot oder mit Abenteuerbus erkundeten die Jugendlichen mit ihrem Pfarrer die pommerische Ostseeküste. Miedzyzdroje, Kolberg, Kamien oder die Insel Wollin und mit ihrem Nationalpark standen auf der Ausflugsliste. Sportlich ging es am breiten Ostseestrand bei herrlichem Sonnenschein mit Volleyball, Schwimmen und Burgenbau zu. „Den Jugendlichen hat es sehr gefallen, so Pfarrer Krautwurst, der seit vielen Jahren im Sommer mit Jugendlichen in ganz Europa unterwegs ist, „sie konnten wieder ein Stück Europa entdecken und die Gastfreundschaft unserer Nachbarn genießen. Und ein Vorurteil wurde abgebaut: in Polen wurde uns nichts gestohlen, im Gegenteil, das Hotel Mirow erließ unseren Jugendlichen sämtliche Nebenkosten die entstanden waren.“