Magdalaer Jugendprojekt im spanischen Fernsehen

Die Magdalaer Jugendfreizeit hielt was sie versprach. Bei heißen sommerlichen Temperaturen um die 35 Grad erkundeten die Jugendlichen Städte und Dörfer, Strand und Meer, Land und Leute. Gespräche mit dem Bürgermeister Josep Maria Juhe`i Mas, dem katholischen Priester vor Ort und einer liebevollen Nonne mit Memen Encanalire Meraler aus der Touristenmetropole von Calella waren unheimlich spannend.

„Der große Ferienort wird von vielen Touristen gerne aufgesucht. Der herrliche Sandstrand, das tolle Meer und die romantische Umgebung sind ein sehr schönes Urlaubsziel. Doch andere Jugendliche vergessen in den warmen Abendstunden oft, dass auch einheimische Bewohner ihre Nachtruhe brauchen. Dies war ein Thema des Bürgermeisters mit den Magdalaer Jugendlichen. Aber auch die Chancen des zusammenwachsenden Europas, eine moderne Müllentsorgung und die touristische Entwicklung des Ortes sorgten für gegenseitiges Interesse,“ so Pfarrer Martin Krautwurst.

Von den Gesprächen, dem Konzept der Bildungsreise und dem Interesse der Jugendlichen an Land und Leute waren Bürgermeister und Stadtregierung so angetan, dass sie spontan das spanische Fernsehen einschalteten und zur besten Sendezeit im Abendprogramm von der Bildungsreise berichteten. Der Bürgermeister von Calella überreichte Pfarrer Krautwurst Gastgeschenke und einen kostbaren Bildband vom Ort, als Zeichen seiner Freude über diese außergewöhnliche Begegnung.

Mit Katharina Zeth begleitete Pfarrer Krautwurst und Vikar Freudenberg eine eigene Dolmetscherin nach Spanien, die nicht nur im Fernsehinterview glänzte. Auch zu den Ausflügen und Tagestouren konnten die Teilnehmer mehr als sonst erfahren. Vom Nachtportier Ramon Casado bis zum Ortspolizisten fand ein reger Gedankenaustausch statt.

Das gemeinsame Abendmahl war ein Thema von vielen, dass mit dem Professor Joan Serrer Costa (Universität Madrid / Girona, einer Nonne und dem Priester in großer Runde diskutiert wurde. Auch in den katholischen Gemeinden hörten die deutschen Gäste durchaus den Wunsch nach einem gemeinsamen Abendmahl. So berichtete der katholische Bibelforscher von eigenen Erlebnissen in dieser Frage, die ihn sehr positiv prägten und zur Einladung animierten.

Mit Ausflügen zu den Wirkungsstätten der großen spanischen Künstler Salvador Dali` und Antoni Gaudi`i Cornet, dem Besuch des Klosters „Monastery of Sant Pere de Rodes“ in den spanischen Bergen, der Fahrt an die historische Küstenstadt von Tossa de Mar, eine Tagestour durch Barcelona und der Segeltourn mit der „Rafael 1915“ in Palamos an der Costa Brava entlang, war für Spannung und Abwechslung gesorgt. Auch die Tage mit Sport und Spiel am hauseigenen Pool oder in den stürmischen Wellen am heißen Badestrand sorgten für Erfrischung und Spaß.

Im kommenden Jahr, so der Wunsch der Jugend, ist die französische Provence angepeilt. Die ersten Anmeldungen liegen schon vor, ein Zeichen, dass die Freizeiten auf großes Interesse stoßen.

    

    
Gruppenfoto vor dem Kloster „Monastery of Sant Pere de
Rodes“

    

    
Der hohe Wellengang am offenen Meer sorgte für eine
Extraportion Mut und Geschicklichkeit

    
Vor dem Palast in Bacelona bei der Andacht

    

    
Die Wasserspiele von Barcelona