Kinderfreizeit aus Magdala sendet Prophetenschreiben an Ministerpräsidenten Althaus

Zu einer Zeltwoche mit dem Thema „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ haben sich 36 Kinder aus der Region im Weimarer Land im Magdalaer Pfarrgarten versammelt. Die Kinder kommen aber auch aus Jena, Weimar, Halle, Saalfeld, oder Mühlhausen. 2 Mädchen stammen sogar aus der Ukraine.

Das biblische Thema, mit dem sich die Kinder in der kommenden Woche beschäftigen, sind die Propheten aus der Heiligen Schrift und aus der Neuzeit, wie zum Beispiel Martin Luther-King. Prophetisch wirken wollen die 7 bis 12 Jährigen aber auch selbst. Als sie hörten, dass in Nordhausen eine Förderschule für geistig Behinderte geschlossen werden soll, weil der Diakonie das nötige Geld von der Landesregierung verwehrt bleibt, griffen sie selbst zu Stift und Papier und formulierten einen Brief an den Ministerpräsidenten Dieter Althaus persönlich. „Ich finde dies gut und wichtig“, sagte Pfarrer Martin Krautwurst, „unsere Kinder müssen ihre Interessen auch selbst für sich und ihre Altersgenossen vertreten können, damit ihre Zukunft nicht aus Geldmangel von den Großen immer weiter beschnitten wird.“

In ihrem Anschlussgottesdienst am Freitagnachmittag wollen sie selbst für die Förderschule Spendensammeln. Auch die Magdalaer Kinderbischöfe sollen zur Rettung der Schule aktiv werden.