Ein ganzes Dorf kämpft um seine Kirche

Pfarrer, Kirchgemeinde und Kirchbauverein freuen sich über die große Spendenbereitschaft der Mainaer für ihre Kirche. Über zehntausend Euro sammelte das kleine Dorf mit seinen knapp 80 Einwohnern in den zurückliegenden 8 Monaten. Seit Juni 2004 ist die Kirche wegen Baufälligkeit gesperrt, seitdem laufen viele Aktionen, um das ehrwürdige Gotteshaus zu retten. Selbst die so renommierte Stiftung KIBA, eine deutschlandweit arbeitende Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in ganz anderen Größenordnungen, startete einen zusätzlichen Spendenaufruf für das kleine denkmalgeschützte Kirchlein im Weimarer Land.
Die Thüringische Landeskirche plant fünfundzwanzigtausend Euro für die Erhaltung der Kirche ein. Die Denkmalpflege im Weimarer Land kündigten zehn- bis fünfzehntausend Euro Förderung an. Die Stadt Magdala ist um einen Anteil von ca. zehntausend Euro bemüht. So wächst mit den Zusagen die Hoffnung, das mit zweiundachtzigtausend Euro Baukosten veranschlagte Sanierungsunternehmen zu starten. Die Mainaer Einwohner stehen bereit, um selbst mit Hand anzulegen. Vieles wollen sie in Eigenleistung schaffen, um die Kosten weiter zu senken. Auch wenn sich das Krippenspiel im vergangenen Jahr im Freien großer Beliebtheit erfreute, in diesem Jahr wollen die Mainaer wieder in ihrer Kirche feiern.

Helfen auch Sie eine der ältesten Kirchen in Thüringen zu retten. Jede Spende zählt!

Spendenkonto Kirche Maina: KontoNr: 435 001 078 / BLZ 820 510 00 / Sparkasse Weimar



1444 kam Maina durch Verkauf der Herren Harras z.T. an das Kloster zu Berka. Damit
ist die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes belegt. Aus den Anfängen der Ortsge-
schichte stammt vermutlich auch der Grundbau des ehrwürdigen Gotteshauses. Ein
ganzes Dorf kämpft um den Erhalt ihrer Kirche, ein denkmalgeschützten Gebäudes
im Zentrum des Dorfes.