Einweihung der Kirche zu Coppanz

Nun ist es endlich so weit. Die letzten Malerarbeiten sind (Dank der ortsansässigen Malerfirma Hütter), vollbracht. Die neue Hausorgel ist gestimmt und die Kirche wird geschmückt. Das ganze Kirchspiel freut sich mit der Gemeinde vor Ort auf den Festgottesdienst am Sonntag, den 18. März, um 14 Uhr in der Kirche zu Coppanz. Altbischof Roland Hoffmann wird die Predigt und die Einweihung gestalten. Superintendent Diethard Kamm und Ortspfarrer Martin Krautwurst werden im Gottesdienst mit assistieren. Lektoren, Prediger und Chöre werden vor Ort sein. Eingeladen sind alle, denen das schöne frisch sanierte Gotteshaus am Herzen liegt.

Schauen wir zurück in das Jahr 2001. Dach und Turm waren defekt, es regnete herein. Die alten Dachschindeln am Turm waren brüchig, der Turmknopf fehlte, ebenso Ziegel auf dem Kirchendach. Das eingedrungene Regenwasser hatte Schäden am Balken- und Mauerwerk hinterlassen. Durch die große Unterstützung von Herrn Panzer und seiner Bauabteilung im Geraer Kreiskirchenamt wurde schnell gehandelt. Zahlreiche Spenden gingen vor Ort ein, die Landeskirche gab ihre Zustimmung auf finanzielle Unterstützung und so wurde im Magdalaer Pfarramt mit den Kirchenältesten geplant und organisiert.

„Am wichtigsten war die Hilfsbereitschaft der Einwohner vor Ort“ betont Pfarrer Martin Krautwurst, „ohne ihre Hilfe wäre uns die Sanierung wahrscheinlich nicht gelungen“. So kletterten die „Coppscher“ selbst mit aufs Dach, entfernten Ziegel und Dachlatten, erneuerten Dachkästen und Holzbalken. Mit der Gothaer Kirchbaufirma bekam die Kirche ihr altes Ziegeldach, den geschieferten Turm und das goldene Kreuz mit dem Turmknopf zurück. Die Außenseiten bekamen einen neuen Anstrich, im Inneren wurde die Pappe von den Wänden der Emporen entfernt und wieder neu mit Holz verkleidet.

Unzählige Arbeitsstunden wurden in Eigenarbeit verrichtet. Die Kirchenältesten Wilfried Hertel, Karl Lemser und Heinz Grübner organisierten vor Ort die Arbeiten und viele Frauen halfen und säuberten beharrlich das Innere, damit die Gottesdienste regelmäßig gefeiert werden konnten. Mit den „Gottesdiensten auf der Baustelle“ wurde die Gemeinde bekannt. Hochzeiten, Ehejubiläen, Taufen und Trauerfeiern hatten ihren Platz, trotz der Bauarbeiten. Nun kann gefeiert werden. Nach dem Turmknopffest vor zwei Jahren wird die Kirche wieder eingeweiht.





Die Coppanzer Kirche erfreut sich einer sichtbaren Erholungskur.