Frank Freudenberg, Ihr neuer Vikar stellt sich vor

Mein Name ist Frank Freudenberg. Ich habe in diesem Sommer mein Theologiestudium in Jena abgeschlossen. Nun freue ich mich darauf, in Ihren Gemeinden mit leben und arbeiten zu können. Aufgewachsen bin ich in Schöneck, einem kleinen Ort in den Bergen des sächsischen Vogtlands. Dort ging ich zur Christenlehre, wurde konfirmiert und war in der Jungen Gemeinde. Später zog meine Familie nach Stadtroda um. Die dortige JG hat mich begeistert: Theater spielen, Musik machen, Bibel lesen und darüber diskutieren, Freizeiten organisieren, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Am liebsten würde ich das mein Leben lang machen, dachte ich, warum also nicht Pfarrer werden? Später habe ich mitbekommen, dass zum Pfarrerdasein noch mehr gehört als das. Trotzdem entstand in dieser Zeit der Wunsch, Theologie zu studieren und ins Pfarramt zu gehen. Zunächst entschied ich mich, nach dem Abitur einen Beruf zu erlernen. So wurde ich Krankenpfleger in Jena. In dieser Arbeit habe ich mich ausgesprochen wohl gefühlt. Vielleicht wäre ich heute noch immer ein zufriedener Krankenpfleger, doch der Wunsch, Theologie zu studieren, hat mich nicht losgelassen.

Ich habe sehr gern studiert – zunächst in Jena, später auch in Tübingen und dann in London. Dabei ist mir neben anderen Theologen vor allem Martin Luther, aber auch Dietrich Bonhoeffer lieb geworden. Meinem alten Krankenpflegeberuf blieb ich noch eine Weile treu und arbeitete gelegentlich für ein Wochenende oder eine Nachtschicht.

Meine Verlobte ist zur Zeit in Argentinien. Sie arbeitet dort in einem sozialen Projekt, wo Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen Heimat finden können. Im nächsten Frühjahr wird sie in Jena weiter Theologie studieren. In meiner Freizeit wandere ich, spiele Fußball oder Volleyball, mache auch ein wenig Musik und lese gern. Im ersten halben Jahr meines Vikariats werde ich vor allem in Schulen unterwegs sein, um dort im Religionsunterricht zu hospitieren und selbst Stunden zu halten. Ab März kann ich mich dann auf die Gemeindearbeit hier vor Ort konzentrieren. Ich freue mich schon sehr darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und ihre Gemeinden kennen zu lernen. Dabei hoffe ich, hier recht bald heimisch zu werden und meinen Platz im Leben Ihrer Gemeinden zu finden. Da vieles, was Ihnen selbstverständlich ist, mir zunächst noch neu sein wird, bin ich sehr dankbar für Ideen, Hinweise und Ratschläge von Ihnen.

Anbei ein paar noch ein par Anmerkungen zu unserem neuen Vikar.
Das Vikariat geht über 2½ Jahre, dann wird Herr Freudenberg in eine Gemeinde entsandt.
Ich freue mich auf die Arbeit mit Herrn Freudenberg, denn sie bereichert das Gemeindeleben und hinterfragt auch immer die eigene Arbeit. Mit Herrn Freudenberg haben wir einen sehr interessierten und engagierten Vikar vor Ort, der hier auch ein breites Angebot an Gemeindearbeit und Gemeindekreisen vorfindet, in denen er Erfahrungen sammeln und sich ausprobieren kann.

Liebe Grüße, Pfr. M. Krautwurst.


Frank Freudenberg in Aktion. Seine praktische Ausbildung wird er mit seinem Mentor Pfr. M. Krautwurst in unserem Kirchspiel erleben. Wir heißen ihn Herzlich Willkommen