„Als die Synagogen brannten…“ - Reichspogromnachtgedenken in Magdala

Der 9. November ist ein markantes Datum in der deutschen Geschichte. Freude und Leid liegen auf diesem Tag vereint. Während sich im kommenden Jahr der Mauerfall zum zwanzigsten Mal jährt, gedenkt das Land in diesem Jahr der grausame Verfolgung und der Zerstörung von Synagogen und Geschäften deutscher Bürger mit jüdischer Herkunft vor 60 Jahren.

Die Kirchgemeinden Magdala und Bucha werden aus diesem Anlass am Sonntag um 17 Uhr im Gemeindesaal einen Themengottesdienst zum Reichspogromnachtgedenken mit Film, Texten und Musik gestalten. Neben Gemeindegesang und Violinenmusik wird auch das „Schm`a Jisrael“ zu hören sein. Pfarrer Martin Krautwurst, der vor zwei Jahren mit seiner Jugend das Konzentrationslager in Auschwitz besuchte und mit Überlebenden von Auschwitz ins Gespräch kam, wird die Predigt in diesem Zentralgottesdienst halten. Ulrike Zinke (Weimar) und Tilman Ludwig (Jena) werden den musikalischen Rahmen gestalten.

Um 20 Uhr wird in einem Gemeindeabend zum Thema ein Film auf Großleinwand gezeigt und anschließen zum Gespräch eingeladen.


"Und plötzlich enden die Gleise..." Vor der Gaskammer im KZ Auschwitz


Betroffenheit in der Baracke im KZ Auschwitz


Pfarrer Krautwurst im Gespräch mit Kasimir Smolen (Polen), der das KZ Auschwitz und auch den Todesmarsch in KZ Buchenwald überlebte.