Neu saniertes Außengelände mit Gedenkstätte in Maina eingeweiht

Der Volkstrauertag ist für viele ältere Menschen ein ganz besonderer Tag, lädt er zum Erinnern an die gefallene Väter, Söhne und Geschwister, und auch an die vielen zivilen Opfer des Krieges ein. Auch die Opfer von Vertreibung und Verschleppung, welche ihre Heimat und oft auch ihr Leben verloren haben, erfahren so Erinnerung und Gedenken. So kommen Jahr für Jahr viele Betroffene an die Denkmäler und Gedenktafeln ihrer Dörfer und Städte, um der Opfer zu gedenken. Eine Frau aus dem kleinen Maina bei Magdala war sehr dankbar, dass in ihrem Heimatort mit der Außenanlage rund um die Kirche auch die Gedenkstätte für die Opfer der Kriege wieder hergerichtet wurde. „Herr Pfarrer, ich war Kind, als ich meinen Vater im Krieg verloren habe. Meine Mutter blieb mit uns Kindern alleine. Es gibt nicht einmal ein Grab von meinem Vater zu dem ich gehen kann. Keiner weiß, wo er genau gefallen ist. Künftig werde ich meine Blumen hier niederlegen und habe endlich einen Ort zum Gedenken!“

In ihren Ansprachen betonten Magdalas Bürgermeister Mario Haßkarl und Pfarrer Martin Krautwurst, dass die Gedenktafeln wichtige Orte wider des Vergessens sind.

„Unsere Trauer braucht einen Ort, an dem sich lebendige Erinnerungen festmachen können. So bleibt die Hoffnung, dass nicht Tod und Sinnlosigkeit triumphieren, sondern Bilder zur Wachsamkeit mahnen, zu was Menschen in der Lage sein können. Keine Träne um einen toten Menschen soll umsonst geweint sein, auf dem weiten und beschwerlichen Weg zum Frieden in der Welt. Aus dem Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und dem Erinnern der Geschichte unseres Landes, erwächst Verantwortung für die Zukunft.“ so Pfarrer Krautwurst in seinen Ansprache zum Volkstrauertag.