Festgottesdienst in Milda (SaaleHolzlandKreis) erweitert das Kirchspiel Magdala (Weimarer Land) auf nun mehr 15 Gemeinden

Trotz klirrender Kälte waren Gemeindeglieder aus allen Kirchgemeinden des Kirchspiels in die Mildaer Dorfkirche zum Festgottesdienst und zum anschließenden Empfang in den Gemeindesaal gekommen. Sigurd Schorcht (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates aus Milda) sprach von einer „Vernunft-Ehe“ statt „Zwangsheirat“, schließlich sei die Entscheidung des Kirchspielwechsels nach Magdala in den Kirchenkreis Jena nicht von oben angeordnet, sondern von den Gemeindegliedern so gewollt gewesen. Superintendent Diethard Kamm wollte in seiner Festpredigt bewusst nicht von Strukturmaßnahmen sprechen, sondern stützte sich in seiner Predigt auf die eigentlichen Aufgaben von Kirche. „Es geht um Lebensbegleitung und Lebensgestaltung, auch im Blick auf die Bedürftigen in dieser Welt und in der Nähe vor Ort.“ Musikalisch vom Magdalaer St. Johannischor und dem Instrumentalkreis umrahmt, ging die feierliche Aufnahme mit Rosen für die Kirchenältesten als Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit in eine gesellige Feier über.