Nach 34 Jahren wieder Konfirmation in der Dorfkirche zu Göttern

Mit Ellen Hertig, Bettina Hertig, Gabriele Hertig und Roswitha Schorcht feierten am 20. April 1974 die letzten vier Konfirmandinnen ihr Bekenntnisfest in Göttern. Anschließend wurde immer zentral in Magdala konfirmiert. Pfarrer Peter Langer erinnert sich: „Die Konfirmanden wollten damals in ihrer Heimatkirche konfirmiert werden. Sie legten selbst mit Hand an und schmückten die Kirche zum Festgottesdienst. Im Jahr darauf waren die Scheiben eingeschlagen, die Kirche war baufällig und konnte über einen langen Zeitraum nicht mehr genutzt werden.“

Nach der Sanierung und Wiedereinweihung war das ehrwürdige Gotteshaus bereits zu zahlreichen Gottesdiensten und Konzerten, Taufen, Hochzeiten und auch zu Trauerfeiern der Mittelpunkt im Ort. Vor einem Jahr feierte die Gemeinde die Glockenweihe, die in diesem Jahr am Pfingstsonntag zur Konfirmation ins Festgeläut einstimmte.

Pfarrer Martin Krautwurst freute sich über diesen besonderen Anlass: „Es war für den Ort ein ganz besonderer Pfingstsonntag“. Mit dem St. Johannischor und dem Magdalaer Instrumentalkreis feierten die Gemeindeglieder mit den Familien der Konfirmanden einen schönen Festgottesdienst. In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung der Konfirmation ein. „Seit Jahrhunderten zählt die Konfirmation zu einem wichtigen Bekenntnis im christlichen Glauben zu christlichen Werten. Welche Werte sind heute noch maßgebend, von wem lassen wir uns die Werte bestimmen? Die Achtung vor dem Nächsten, vor dessen Arbeit und Leben sollte wieder stärker im Blickpunkt stehen. Die Achtung auch der älteren Generation und dem was sie geleistet haben steht uns allen gut zu Gesicht.“


Alexander Caspar, Vivien Bahrs, Christin Oßwald aus Göttern


Kirche Göttern