Festgottesdienst zum Konfirmationsjubiläum mit Ausstellungseröffnung

Aus nah und fern waren die ehemaligen Konfirmanden der Jahrgänge 1938, 1948 und 1959 in Magdala angereist. Mit einem Festgottesdienst gedachten sie an ihr Bekenntnisfest und dem damals verbundenen Schulabschluss. Pfarrer Martin Krautwurst ging in seiner Predigt auf den Wandel der Zeiten ein. Er berichtete von alten Begebenheiten im Konfirmandenunterricht vor 50 und 60 Jahren, wie es ihm zugetragen wurde.

„In seinem Wohnzimmer sahen die Jungen und Mädchen von damals zum erste mal Fernsehen. Pfr. Dr. Krauskopf hatte den ersten Fernseher im Ort. Mit seinem Auto (für damalige Verhältnisse eine Rarität) fuhr er mit den Kindern in die Natur, (die er auch vielfältig gemalt hat). Er erklärte ihnen Bäume, Blumen, Orchideen und Kräuter mit ihrer Wirkung. Zum Geburtstag des Pfarrers durften die Kinder im Kirschbaum sitzen und Kirschen naschen. Doch sie wurden mit einer nassen Priese aus dem Gartenschlauch abgekühlt. Er spielte das Gespenst auf dem Kirchturm und war für viele Magdalaer auch Ansprechpartner und Helfer in gesundheitlichen Fragen.“

Der Höhepunkt zwischen Gottesdienst, Kaffee, Abendbrot und Gemeindeabend war die Eröffnung der neuen Ausstellung in der Magdalaer St. Johanniskirche. Mit Gemälden vom ehemaligen Ortspfarrer Dr. Alfred Krauskopf in Acryl-, Öl- und Pastelltechnik zeigt sie Werke mit Landschaften rund um Magdala, dem Weimarer und dem Jenaer Land, Stillleben und auch Portraitbilder aus den 30er Jahren. Aus dem Nachlass des vielfältig engagierten Geistlichen kommen nun alte Erinnerungen an den Ort ihrer Entstehung zurück.

Die Ausstellung ist nun täglich von 9 bis 15 Uhr zu besichtigen.


Pfarrer Martin Krautwurst und Vikar Frank Freudenberg mit den Jubelkonfirmanden vor der Stadtkirche in Magdala