Goldene und Diamantene Konfirmation in St. Michael in Bucha

50, 60 oder mehr Jahre ist es nun her, dass sich die Konfirmanden von damals in ihrer Heimatkirche St. Michael in Bucha einsegnen ließen. Der Volksschulabschluss ging früher nur bis zur achten Klasse. Dann verließen die Kinder meist den elterlichen Hof und gingen in Stellung, Ausbildung oder in eine höhere Schule. Die Eltern wollten für ihre Kinder den Segen Gottes mit auf den Weg - und das Bekenntnis des christlichen Glaubens - weitergeben. So war die Konfirmation ein großes Ereignis in den Familien bis zum heutigen Tag. Auch heute sind die Konfirmandenzahlen im Kirchspiel Magdala/Bucha sehr hoch.

Die alten Konfirmanden von damals trafen sich nun an dem Ort, an dem sie sich nach langer Schulzeit trennten. Krieg- und Nachkriegszeit hatte sie begleitet. Es waren keine einfachen Zeiten, viele Geschichten und Begebenheiten wurden sich am Wochenende ausgetauscht und verstorbener Klassenkameraden gedacht.

Pfarrer Krautwurst gab den Teilnehmern den Segen Gottes mit auf den Weg und erinnerte an die Stärke der alten Glaubenswerte und Normen, die in Notzeiten getragen haben. „Darin unterscheidet sich auch die Konfirmation mit ihrer zweijährigen Vorbereitungszeit von anderen Passageriten, bei denen nur die Feier im Vordergrund steht.“

Mit dem St. Johannischor und dem Magdalaer Instrumentalkreis bleibt ein schöner Festgottesdienst bei strahlendem Sonnenschein in guter Erinnerung.


Gruppenfoto der Konfirmanden in Bucha vor der Kirche