Magdalaer Weihnachtsmarkt mit großer Resonanz

Es war ein unvergesslicher Tag. Trotz des stürmischen Wetters war der Kirchplatz sehr gut besucht. Die Gäste mussten nach angehäuften Pfunden Wegezoll bezahlen, doch die Investition lohnte sich. Eine alte Feldschmiede versprühte im wahrsten Sinne des Wortes feurige Funken, der Steinmetz leistete staubige Arbeit und die Kerzenzieher verliehen eine wollige Wärme. An zahlreichen Ständen gab es "Speys und Trank" nach mittelalterlicher Rezeptur. Schon am frühen Abend war das Schwein am Spieß verspeist, die Steinbrote verteilt und auch der Gewürzwein ging zur Neige. Süße Leckerein im großen Umfang und Gewürzspezialitäten versetzten die Gaumen in Entzückung.

Feuerschalen auf dem ganzen Gelände und mittelalterliche Musik gaben die harmonischen Flair. Bereits am Nachmittag hatte der Magdalaer Instrumentalkreis und der Kirchenchor St. Johannis unter der Leitung von Tilman Ludwig für eine zauberhafte Einstimmung mit mittelalterlichen Gesängen und Musikstückstücken bei Kerzenschein in der St. Johannis-Kirche gesorgt. Die Kleinstadt Magdala hat das Marktleben für sich wiederentdeckt, alle hoffen auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.