Erster Bauabschnitt der historischen Poppe-Orgel wird abgeschlossen

Die Magdalaer Hortkinder stehen staunend vor dem alten Instrument und beobachten die Arbeiten der Orgelbauer. So viele einzelne Pfeifen aus Holz und Metall. Alles will sorgfältig an der richtigen Stelle wieder eingebaut sein. Das innere der Kirchenorgel erinnert an eine technische Meisterleistung. Bis zum großen Festgottesdienst am Sonntag Palmarum, in dem die Goldenen, Diamantenen und Jubelkonfirmanden gesegnet werden, soll die historische Poppe-Orgel von 1830 wieder erklingen. Zwar wird bis dahin noch nicht die gesamte Orgel fertig gestellt sein, aber eine neue Klaviatur, funktionstüchtige Windladen und ein frisch saniertes Oberwerk mit zahlreichen Registern stehen dem Organisten dann wieder zur Verfügung. Die Königin der Instrumente der Magdalaer Stadtkirche wird dann wieder zu musikalischen Hörgenüssen einladen. Mit der Orgelbaufirma Voigt hat die Kirchgemeinde einen verlässlichen Partner gefunden. Rund 50 Tausend Euro hat die Gemeinde bisher investiert. Dieselbe Summe steht nun noch einmal für den 2. Bauabschnitt dem Hauptwerk an. Zahlreiche Spenden und ein Zuschuss der Thüringer Landeskirche haben dafür gesorgt, dass das denkmalgeschützte Instrument nicht dem Verfall preisgegeben werden musste. Teile der Orgel sind sogar erheblich älter als der Rest des Instrumentes und reichen bis in die Mitte des 18. Jahrhundert zurück. Nun sollen im kommenden Jahr mit zahlreichen Konzerten und Benefizveranstaltungen die Kostenabsicherung für das Hauptwerk vorangetrieben werden. Wer den Erhalt der Orgel unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun:

Sparkasse Mittelthüringen
KNR: 435 001 078
BLZ: 820 510 00
Kennwort: Rettung Poppe-Orgel.