Ein Klang wie im Märchen

In diesen Tagen wird in der Magdalaer Stadtkirche St. Johannis fleißig gearbeitet. Unter das Vögelgezwitscher am frühen Morgen im Pfarrgarten, stimmen sich die Töne der alten Poppe-Orgel von 1830 mit ein. Erst wenn die letzten Vögel ihre Nachtplätze aufgesucht haben, verstimmen auch die Klänge der Königin der Instrumente. Stefan Pilz (Holzhausen) und Axel Thomas (Finsterwalde) von der Orgelbaufirma Voigt aus Bad Liebenwerda stimmen die rekonstruierten und reparierten Pfeifen im Kirchenschiff.

Mit jeder zusätzlichen Pfeife, die wieder eingebaut wird, vergrößert sich das Klangvolumen der historischen Orgel und lädt zu mehr ein. „Das ist wirklich schön anzuhören, klingt wie im Märchen. Gerne hätten wir gleich alle Register der Orgel zur Reparatur mit in Auftrag gegeben, doch dazu fehlt uns noch das Geld“ bedauert Pfarrer Martin Krautwurst. „Wir müssen jetzt wieder fleißig sammeln und sparen, damit es weiter gehen kann.“

Die Hauptarbeit ist geschafft, die Windläden sind alle saniert. Ober-, Haupt und Pedalwerk sind mit ersten Registern versehen. Der neue Spieltisch lädt zum Musizieren ein. „Jetzt freuen wir uns über jedes weitere Register (Instrument) das wir in die Orgel mit einbauen können. Gerade zu den vielen Hochzeiten und Taufen, aber auch zum normalen Gottesdienst ist unsere Orgel ein Hörgenuss.“

Wer die Arbeit unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto des Magdalaer Fördervereins tun. Jede Spende bekommt automatisch eine Spendenquittung zugeschickt, die steuerlich absetzbar ist:

Pfeifen für die Poppe-Orgel
Konto: 435 001 078
BLZ: 820 510 00
Sparkasse Mittelthüringen