Taufe am 11. September

Es war ein denkwürdiges Datum, der 11. September, an dem Philipp Mittag aus Erfurt in der Magdalaer Stadtkirche seine Heilige Taufe feierte. In seiner Predigt erinnerte Pfr. M. Krautwurst an die Wurzeln des Lebens und des Glaubens und zog den Bogen von Leben und Tod zu den Krisengebieten unserer Zeit.

„Die Terroranschläge in New York, die Naturkatastrophe in New Orleans, die zerstörten Städte durch Krieg und Vertreibung sind Bilder unserer Zeit. Der Predigttext für den Sonntag aus den Klageliedern Jeremias beschreibt die Situation der zerstörten Stadt Jerusalem im 6. Jahrhundert vor Christus. Hier sind Parallelen erkennbar. Die Bewahrung der Schöpfung, die Achtung und Hilfe für sozial Schwache, das Gespräch über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg sind unerlässlich. Der Dialog und die Begegnung schafft Vertrauen und löst Konflikte! Ohne das Gespräch, das Verständnis und auch das Verzeihen ist Frieden nicht möglich!“

In Erinnerung an Martin Luthers Ausspruch: „Und wenn die Welt morgen unterginge, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, setzte die Gemeinde mit Täufling und Taufeltern im Anschuss zwei Süßkirschen im Pfarrgarten. Die Früchte des Baumes sollen Zeichen der Hoffnung sein, für Jung und Alt.



Taufe von Philipp Mittag in Magdala


Zwei Kirchbäume werden im Pfarrgarten gepflanzt, als Zeichen der Hoffnung für diese Welt.


Felix Mittag, Bruder des Täuflings legt selbst mit Hand an.