Weihnachtlicher Hilfstransport startet nach Weißrussland

Rund 3500 km hin und zurück, viel Schnee und Minusgrade bis zu 35 Grad liegen vor den Begleitern des Hilfstransportes in die Region um Tschernobyl. Am Samstag (03.01.04) starten pünktlich 08 Uhr die Fahrzeuge der Magdalaer Kirchgemeinde und des Jenaer Tschernobylvereins nach Koselje und Cholmoi. Hunderte Tafeln Schokoladen, Südfrüchte und über 100 Kinderbibeln in russischer Sprache sind mit im Gepäck. Vor Ort werden dann noch weitere 300 Weihnachtspakete mit Süßwaren und Grundnahrungsmitteln für die Kinder und ihre Familien gepackt und verteilt. Ein neuer Fernseher mit Videotechnik ist als Lehrmittel für die große Schule in Koselje bestimmt. Über 4500 Euro sind für diesen Hilfstransport in Magdala, Jena, Weimar und Umgebung gesammelt und gespendet worden. So soll auch für die vom Reaktorunglück betroffenen Kinder das weißrussische Weihnachtsfest (Epiphaniastag - 06.01.04) zu einem schönen Erlebnis mit lang anhaltender Erinnerung werden. Mit einem Gottesdienstbesuch in der russisch-orthodoxen Kirche in Krasnopolje und einem Weihnachtskinoabend für die Kinder aus der strahlenverseuchten Region stehen weitere Höhepunkte auf dem Programm.

Herzlichen Dank allen Helfern und Spendern die zum Gelingen des Transportes beigetragen haben. Im Februar soll es als Dankeschön einen russischen Abend mit Speisen und Getränken und einem Dokumentarfilm über die Fahrt im Magdalaer Gemeindezentrum geben. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Pfarrer Martin Krautwurst

weitere Infos: www.kirche-magdala.de/tschernobyl.html
Iweitere nfos: www.tschernobyl-verein-jena.de
Iweitere nfos: www.tschernobylhilfe-krasnopolje.de