Die Kinder nicht vergessen

Mit ihren Auftritten in der Weimarer Herderkirche oder im Jenaer Restaurant Rasputin am Ostermontag machten die kleinen Künstler der ukrainischen Kinderchores auf sich aufmerksam. In diesem Jahr gedenken die Thüringer Tschernobylvereine an den 20. Jahrestag des Reaktorunfalls von Tschernobyl, der so vielen Familien in der Ukraine und im angrenzenden Weißrussland tragisches Leid und eine schwere Zukunft bereitete. Zum Jahrestag am 26. April um 15 Uhr gedenken die Thüringer im Weimarer Audimax der Bauhausuniversität an die bis dahin unvorstellbare Katastrophe und rufen zur Mahnung und Unterstützung für die Familien vor Ort auf.

Pfarrer Martin Krautwurst wird neben dem Weimarer Oberbürgermeister, Vita Pohl und Henry Maske für die Thüringer Vereine sprechen.

„Ich bedauere, dass die Hilfe in den meisten Städten so stark zurück gegangen ist. Hilfstransporte finden auf Grund der Politik in Weißrussland und der Ukraine nur noch selten statt. Die finanzielle Unterstützung von Land und Kommunen machen die Arbeit der Vereine vor Ort sehr schwer, so sind auch die Kinderaufenthalte in Thüringen zurückgegangen. Dennoch ist das Engagement der noch tätigen Vereine bewundernswert! Mit viel Liebe und Kraft werden die Familien in den verseuchten Zonen unterstützt!“ so Pfarrer M. Krautwurst, der als einer der ersten in Jena einen Tschernobylverein ins Leben rief und damals über das Neue Forum Thüringenweit viele Initiativen forcierte.

Nähere Informationen bei Pfr. Martin Krautwurst oder auch im Internet unter: www.kirche-magdala.de oder per Telefon unter 036454/50207.


Auftritten des ukrainischen Kinderchores