Eine große Freundschaft über 1600 km Entfernung

Auch in diesem Jahr feiern die Tschernobylkinder im Magdalaer Pfarrgarten ihr großes Abschlussfest. Die Magdalaer Kinder hatten eigens zum Martinstag dafür gesammelt. Die erste Gruppe von 20 Kindern mit Betreuern ist derzeit in Jena bei Gastfamilien untergebracht und tritt Montagnacht ihre Heimreise an. In einer Andacht begrüßten 20 Magdalaer Christenlehrekinder die weißrussischen Gäste mit Theaterspiel und Liedern. Pfarrer Martin Krautwurst sprach in seiner Andacht für die Kinder über die Taufe, die Menschen weltweit verbindet und zu Schwestern und Brüder macht, so auch die Kinder aus Deutschland und Weißrussland. Mit einen Obstfrühstück, Thüringer Bratwürsten, jeder Menge an Eis, Kuchen und Schokolade verbrachten die Kinder bei Sport und Spiel einen tollen Tag. Auch wenn die Vokabeln fehlten, mit Händen und Füßen verstanden sich die Kinder sehr gut, selbst beim Fußballturnier, bei dem es hoch herging. Die Freundschaft zwischen den Kindern aus der strahlenverseuchten Region um Tschernobyl und den Magdalaern Kindern, die extra schulfrei bekamen ist in den letzten Jahren gut gewachsen.