Wertvolle Gemälde von Dr. Krauskopf kehren an ihren Entstehungsort zurück

Nach über 50 Jahren kann sich die Kirchgemeinde Magdala über eine Schenkung der ganz besonderen Art freuen. Dr. Alfred Krauskopf, geboren 1904 in Uszballen/ Ostpreußen, besuchte in Eisenach das Predigerseminar und war seit 1930 zunächst als Hilfsprediger, später als Pfarrer in Magdala in Thüringen tätig. Er war nicht nur Pfarrer, seine Leidenschaft galt neben der Theologie auch der Medizin, der Kräuterheilkunde, der Politik und der Malerei.

Die Liebe zur Malerei war ihm schon frühzeitig ein wichtiger Ausgleich zu den täglichen Anforderungen und der Verantwortung im Pfarramt. Künstlerisch beeinflusst wurde Alfred Krauskopf in den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts von Prof. Gugg in Weimar. Er war sein Schüler (Meisterschüler) und später mit ihm eng befreundet. Ein Großteil der Landschaftsdarstellungen entstand während seiner fast 30-jährigen Zeit in Magdala.

Dr. Alfred Krauskopf verstarb am 10. Mai 2000 in Epfach am Lech.
In einer Ausstellung werden vom 4. Mai an 40 Werke der Öffentlichkeit gezeigt. Bei den älteren Magdalaern werden hier sicherlich vielfältige Erinnerungen wach. In seiner Predigt zum Festgottesdienst der Goldenen-, Diamantenen- und Jubelkonfirmation wird Pfarrer Martin Krautwurst am Sonntag (14 Uhr) auf sein Wirken in Magdala und Umgebung näher eingehen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird die Ausstellung in der Magdalaer Stadtkirche gegen 15.30 Uhr festlich eröffnet.


An der Grotte zu Magdala


Vikar Frank Freudenberg mit Prof. Dr. Ilse Barbey, welche den Nachlass verwaltet


Kinderportrait