Südafrika – ein Land voller Gegensätze und Widersprüche

Südafrikanische Düfte, Bilder, Klänge und Rhythmen drangen Freitagabend aus dem Magdalaer Gemeindehaus. Der Gospelchor sang die Nationalhymne und viele Gemeindeglieder hatten sich in kurzen Referaten auf die Vorstellung des Landes vorbereitet. Erschütternde Berichte von Erlebnissen, Augenzeugenberichte über Apartheid, Gewalt und Aids zeigten die Gegensätze und Widersprüche im Land. Gunther Schmidt aus Gera erzählte von seinem Schüleraustausch in Südafrika. Filmaufnahmen und Bilder faszinierten die Gäste des Gemeindeabends. Mindestens genauso fasziniert waren die Zuhörer, als sie von Frau Antje Fritsche aus Jena hörten, die sich auf die Arbeit in einem Kinderheim in Südafrika vorbereitet. Sie erzählte von ihren Vorbereitungen im Umgang mit Sprache, Kultur, Sitten und Bräuchen.

So wie in Magdala haben weltweit am Freitagabend Christen zum Gebet gerufen und waren im Gebet miteinander verbunden. Der traditionelle Weltgebetstag am ersten Freitag im März lässt Grenzen, Vorurteile und Unterschiede überwinden. Nicht heimlich, sondern öffentlich wird mit- und füreinander gebetet. Im gemeinsamen Gebet liegt die Hoffnung auf Gottes Hilfe. Er hört das Klagen, Danken und Bitten. Im stillen wie im lauten Gebet liegt eine unbeschreibbare Kraft.

Auch der Sonntag stand wieder ganz im Zeichen des Weltgebetstages. Mit Theater, Chormusik, afrikanischen Texten, Gebeten und Speisen wurde der Familiengottesdienst zu einem ganz besonderen Erlebnis.


Der Gemeindeabend am Freitagabend fand großes Interesse von nah und fern. Afrikanische Düfte und Klänge verzauberten die Besucher.